2026: Dein Jahr der Unternehmer-Entscheidung
2026 steht vor der Tür — und für viele Unternehmer wird es zum Jahr großer Entscheidungen. Nicht aus Panik, sondern aus Klarheit. Warum das so ist? Weil Regeln sich ändern, Freiheitsräume enger werden und Chancen entstehen, wenn man jetzt handelt.
Warum 2026 ein Wendepunkt sein kann
Stell dir vor, du sitzt am Steuer eines Zuges. Wenn du die Weiche rechtzeitig stellst, fährst du in ein neues, helleres Tal. Wartest du zu lange, läuft der Zug automatisch auf die Verwaltungsschiene. Genau das passiert gerade in vielen Branchen.
Immer mehr Unternehmer planen ihren Exit bewusst. Nicht aus Trotz, sondern weil sie gestalten wollen — ihre Zukunft, ihr Vermächtnis, ihre Freiheit. Der Begriff Exit-Strategien taucht deshalb öfter auf. Doch was steckt konkret dahinter?
Die Risiken von Standorttreue
Standorttreue klingt gut: Verwurzelung, Loyalität, Verlässlichkeit. Doch in einer dynamischen Welt kann sie schnell zur Falle werden.
- Regulatorische Änderungen können lokale Geschäftsmodelle belasten.
- Steigende Kosten am Standort vermindern die Rendite.
- Wettbewerb von außen verändert Marktbedingungen schneller als gedacht.
Wer nur bleibt, wird verwaltet. Wer geht, kann gestalten. Das ist kein Aufruf zur Flucht, sondern zur strategischen Planung.
Konkrete Optionen: Holding, Stiftung, Beteiligungsmodelle
Es gibt keine Einheitslösung. Aber einige Strukturen helfen oft, wenn man einen klaren Exit oder eine langfristige Nachfolge plant.
Holding
Eine Holding ist wie ein Dach über mehreren Firmen. Sie bietet steuerliche Vorteile, bündelt Risiken und erleichtert die Übergabe von Unternehmensanteilen.
Vorteile auf einen Blick:
- Steuerplanung wird einfacher.
- Vermögenswerte lassen sich schützen.
- Nachfolge kann schrittweise erfolgen.
Stiftung
Eine Stiftung ist ideal, wenn Werte und langfristige Ziele wichtiger sind als reiner Verkaufserlös. Man überträgt Unternehmensanteile an eine Stiftung und sichert so eine dauerhafte Ausrichtung.
Das ist besonders sinnvoll, wenn das Unternehmen eine soziale Mission hat oder die Familie die Kontrolle dauerhaft regeln will.
Beteiligungsmodelle (auch: Trojanisches Pferd)
Manchmal ist eine clevere Beteiligungsstruktur der beste Weg. Ein sogenanntes „trojanisches Pferd“ kann bedeuten, dass man strategische Partner oder Investoren so einbindet, dass Wachstum entsteht, ohne die Kernwerte zu verlieren.
Diese Modelle sind flexibel. Sie erlauben kontrollierte Teilverkäufe, Partnerschaften oder schrittweise Exits.
Praktische Schritte: Wie du jetzt starten kannst
Planung braucht Zeit. Aber du musst nicht alles alleine machen. Hier ist eine einfache Checkliste, die du sofort nutzen kannst:
- Bestandsaufnahme: Was gehört dir? Welche Werttreiber gibt es?
- Ziele definieren: Willst du verkaufen, übergeben oder die Kontrolle behalten?
- Optionen prüfen: Holding, Stiftung, Beteiligungen — was passt?
- Steuer- und Rechtsberatung: Hol Experten an Bord.
- Plan umsetzen: Schritt für Schritt, mit Meilensteinen.
Ein kleiner Tipp aus der Praxis: Starte mit einem Szenario-Workshop. Setz dich mit deinem Team oder Beratern zusammen und spiel durch, was passiert, wenn du heute handelst — und was, wenn du es nicht tust.
Ein kurzes Beispiel aus der Praxis
Ich kenne einen Unternehmer, nennen wir ihn Markus. Er hatte ein gesundes Mittelstandsunternehmen, war tief verwurzelt am Standort und wollte eigentlich weiter machen. Dann kamen neue Auflagen und steigende Kosten.
Markus hat früh begonnen, seine Optionen zu prüfen. Er gründete eine Holding, strukturierte Teile des Unternehmens um und schaffte so steuerlichen Spielraum. Gleichzeitig übergab er operative Verantwortung an ein junges Management-Team und sicherte den Fortbestand durch eine Stiftung für Unternehmenswerte. Heute ist das Unternehmen stabiler und Markus hat wieder Zeit für neue Projekte.
Das zeigt: Es geht nicht nur um Verkauf. Es geht um Freiheit und Gestaltung.
Häufige Fragen (kurz beantwortet)
Ist ein Exit gleichbedeutend mit Verkauf?
Nein. Ein Exit kann Verkauf, Übergabe, Teilverkauf oder eine Umstrukturierung sein.
Wann sollte ich anfangen zu planen?
Je früher, desto besser. Gute Planung braucht Zeit — und schafft Optionen.
Brauche ich immer eine Stiftung?
Nein. Eine Stiftung ist nur dann sinnvoll, wenn langfristige, nicht-monetäre Ziele oder die Sicherung von Werten im Vordergrund stehen.
Fazit: 2026 — entscheide, ob du verwaltest oder gestaltest
2026 kann das Jahr sein, in dem du bewusst die Weichen stellst. Ob mit Exit-Strategien, einer Holding, einer Stiftung oder cleveren Beteiligungsmodellen — wichtig ist, dass du planst. Planung schafft Freiheit.
Möchtest du konkrete Schritte und rechtliche Optionen prüfen? Schreib unten einfach ‘Info’ — ich melde mich und wir sprechen über passende Strategien für dein Unternehmen.
Bereit für den leisen Exodus 2026? Oder willst du aktiv gestalten? Die Wahl liegt bei dir.